Ausbildungspakt

Um den Fachkräftenachwuchs zu sichern und allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten, haben Wirtschaft und Bundesregierung im Jahr 2004 den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs geschlossen. Seit 2007 ist auch der BFB offizieller Paktpartner.

Angesicht der erfolgreichen Bilanz wurde der Ausbildungspakt am 26. Oktober 2010 mit neuen Schwerpunkten und neuen Partnern bis 2014 verlängert. Als neue Partner werden künftig die Kultusministerkonferenz und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung im Pakt mitwirken.

Die demografische Trendwende stellt die Paktpartner vor neue Herausforderungen, die eine Neuausrichtung des Paktes erfordern. Die Paktpartner verpflichten sich auch weiterhin allen ausbildungsreifen und ausbildungswilligen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten. Künftig geht es aber vor allem darum, möglichst viele Potenziale zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu erschließen. Das heißt zum Beispiel, leistungsschwächere Jugendliche aus dem Kreis der Altbewerber, der Migranten sowie sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte junge Menschen gezielt zu unterstützen und ihnen den Einstieg in einen Ausbildung zu erleichtern. Auch leistungsstarke Jugendliche sollen vermehrt für eine betriebliche Ausbildung gewonnen werden.

Ausführliche Informationen zum Ausbildungspakt gibt es insbesondere auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit unter www.pakt-fuer-ausbildung.de.

Hier finden Sie den Text des Ausbildungspaktes 2010 - 2014

Text des Ausbildungspaktes 2007 - 2010

Hier finden Sie einen Bericht aus unserer Verbandspublikation "der freie beruf", Ausgabe März 2010: "Ausbildungspakt trotz Wirtschaftskrise erfolgreich".

Wichtige Links:

Informationsoffensive "Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar"

Mangelnde Ausbildungsreife

Betriebliche Einstiegsqualifizierungen (EQ)

Einstiegsqualifizierung Plus (EQ Plus)


Gemeinsame Erklärung zur Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund vom 2. Februar 2009

Gemeinsame Erklärung "Berufswegeplanung ist Lebensplanung" vom 2. Februar 2009

Fragen zum Ausbildungspakt beantwortet Ihnen gerne

Marcus Kuhlmann, Tel.: 030-28 44 44 32, marcus.kuhlmann(at)freie-berufe.de




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