Das Auslandsengagement der Freien Berufe muss einigen Besonderheiten dieser Berufsbilder Rechnung tragen: Wer eine Dienstleistung in einem besonderen Vertrauensverhältnis persönlich erbringt – man denke nur an den typischen Hausarzt – kann seinen Aktionsradius nicht beliebig erweitern. Eine Tätigkeit in anderen Ländern ist natürlich möglich – praktisch wird sie aber mindestens von Sprachkenntnissen, sozio-kultureller Einbindung und Kenntnissen der örtlichen und rechtlichen Gegebenheiten sowie den entsprechenden finanziellen Mittel abhängen. Zudem ist zu beachten, dass die in Deutschland vorwiegend mittelständisch/kleinteilig geprägte Bürolandschaft der Freien Berufe es schwierig macht, die personellen und finanziellen Ressourcen für ein Auslandsprojekt auf eigenes Risiko einzusetzen.
Ein erfolgreicher Dienstleistungsexport der Freien Berufe hängt daher vor allem davon ab, als Freiberufler die Gelegenheit zu bekommen, persönliche Kontakte zu möglichen Investoren sowie Kollegen und Behörden vor Ort zu knüpfen. Erfolgte der Export freiberuflicher Dienstleistungen früher regelmäßig als „Annex“ zum Export von bestimmten Waren/Produkten (Bau von Produktionsstätten, Service-Leistungen), so hat er inzwischen – dank diverser Projekte und Initiativen - eine gewisse Eigenständigkeit erreicht.
Des weiteren ist der BFB in das seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit unterstützten Förderprojekts "Professionals in Dialoque" eingebunden.
Besondere Außenwirtschaftsprojekte der/von den Freien Berufe/n sind:
Näheres dazu erfahren Sie hier.
Der BFB ist seit 2002 aktives Mitglied in der bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft.
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