Typisch Kerl, Weiberkram, diese flapsigen Kategorisierungen greifen auch bei Lehrstellen. Dies ist kein Vorurteil, sondern statistisch belegt: Bei ihrer Berufswahl entscheiden sich über die Hälfte der jungen Frauen und über ein Drittel der jungen Männer für jeweils zehn verschiedene Ausbildungsberufe.
Dieses aufzubrechen, haben sich die beiden Berufsausbildungsorientierungsinitiativen „Girls Day“ und „Neue Wege für Jungs“ seit jeher auf die Fahnen geschrieben.
Der BFB hat mit den beiden Organisationen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mädchen und Jungen ab der fünften Klasse sollen durch verschiedene Projekte und Aktionen auch für sie eher untypische Sparten des Berufsspektrums kennen lernen. Die Hauptveranstaltung findet bislang immer am vierten Donnerstag im April statt. Dann öffnen Unternehmen, Betriebe, Behörden, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen.
Die Mitglieder des BFB werden entsprechende Informationen und Aufrufe etwa zu Ausbildungsinformationstagen in Kanzleien, Praxen und Büros erhalten.
Dann können sich auch die Selbstständigen in den Freien Berufen dazu entschließen mitzumachen.
Die Freien Berufe können auch auf diesem Wege ihre Chance auf qualifizierte Jugendliche für ihre Assistenzberufe sichern und erhöhen. Zudem unterstreicht die Unterstützung der Geschlechterrollenöffnung das moderne, weltoffene Selbstverständnis der Freiberufler.
Mehr unter www.girls-day.de und www.neue-wege-fuer-jungs.de.
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