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Qualitätssicherung

Qualitätssicherung in verkammerten und nichtverkammerten Freien Berufen

Der Bundesverband der Freien Berufe vertritt die gemeinsamen Interessen der Freien Berufe aller beruflichen Sparten. Der BFB wird regelmäßig vom nationalen und auch europäischen Gesetzgeber, aber auch von Parteien und der Öffentlichkeit angefragt, Gesetzentwürfe zu bewerten bzw. für die parlamentarischen Beratungen und Anhörungen in den Bundestags- und EU-Ausschüssen Expertisen und Stellungnahmen zu erarbeiten. Dies erfolgt stets in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen.

Erhalt und Ausbau von Qualitätssicherungssystemen in den Freien Berufen

Am 7. Juli 2016 hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Sachverständigenrechts und zur weiteren Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (18/6985) angenommen. Das Gesetz zielt darauf ab, das Vertrauen in die Unabhängigkeit und Neutralität gerichtlich bestellter Sachverständiger zu stärken, die Qualität von Gutachten zu verbessern und die Verfahren zu beschleunigen. Vor allem mit der Einführung von Qualitätssicherungssystemen, wie sie bereits für die öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen langjährig und bewährt gelten, hätte hier die Grundlage geschaffen werden können, dass mangelhafte Gutachten in den kritisierten Bereichen der Medizin, Psychologie, Familienrecht etc. vermieden werden.

Eine Übersicht zu den bestehenden gesetzlichen und freiwilligen Qualitätssicherungsaufgaben der im BFB organisierten verkammerten und nicht verkammerten Berufe finden Sie nebenstehend.