Nachrichten

Nachrichten

Hier informieren wir kompakt über Nachrichten rund um das Thema Coronavirus.


BFB-Forderung aufgenommen: Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus verlängert

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus bis zum 31. Dezember 2021. Die bewährten Förderbedingungen bleiben weitgehend gleich. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus für Solo-Selbstständige. Das teilten das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 8. September 2021 mit. Die sogenannte Restart-Prämie, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August und September 2021 galt, läuft plangemäß im September 2021 aus. Der Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung besonders stark und andauernd betroffener Unternehmen wird auch über den September 2021 hinaus bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen.


BIBB-Studie zur Auswirkung der Corona-Pandemie auf den Ausbildungsverlauf

Wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am 20. September 2021 mitteilte, kam es 2020 entgegen der Befürchtungen nicht zu einem Anstieg des Anteils vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge und nicht zu einem Absinken der Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen. Für 2020 ergibt sich eine Vertragslösungsquote von 25,1 Prozent. Somit sank die Vertragslösungsquote erstmals seit 2015 deutlich, 2019 lag sie bei 26,9 Prozent.


Regionale Arbeitsmarkteffekte der Covid-19-Pandemie

Der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf Wirtschaftszweige sowie Regionen unterschiedlich stark. Dies ist unter anderem auf das Qualifikationsniveau der Beschäftigten und die Betriebsgrößenstruktur zurückzuführen. Das zeigt eine am 12. August 2021 veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Ausgeprägte Unterschiede im coronabedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit ergeben sich zwischen Wirtschaftszweigen. Besonders stark war der Corona-Effekt in der Zeitarbeit, der Beherbergung, der Reisebranche und der Gastronomie. Auch das Qualifikationsniveau der Beschäftigten spielt laut IAB eine Rolle für die Höhe des Corona-Effekts: Ein hoher Anteil an hoch qualifizierten Arbeitskräften in einem Wirtschaftszweig einer Region geht mit einem niedrigeren Corona-Effekt einher.


Impfen im Betrieb

32 Prozent der Betriebe mit Betriebsarzt boten ihren Beschäftigten im August 2021 Impfungen gegen Covid-19 an, vier Prozent planen, dies noch zu tun. Das zeigt eine zwischen dem 2. und 17. August 2021 durchgeführte Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am 6. September 2021 veröffentlicht wurde. Diesen geringen Anteil erklärt sich das IAB vor allem dadurch, dass 46 Prozent der Beschäftigten bereits ein Impfangebot bekommen hatten. Im Vergleich zur letzten Befragung im Juni 2021 ist der Anteil der Betriebe, die Impfangebote machen, um vier Prozent gestiegen.


OECD-Beschäftigungsausblick 2021 veröffentlicht

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte am 7. Juli 2021 ihren „Beschäftigungsausblick 2021“. Der Studie zufolge kostete die Corona-Krise 2020 im Vergleich zum Vorjahr in den OECD-Ländern rund 22 Millionen Arbeitsplätze. Weltweit summieren sich die Arbeitsplatzverluste auf 114 Millionen. Trotz der einsetzenden Erholung  wurden in den OECD-Ländern acht Millionen mehr Arbeitslose registriert, sodass die Beschäftigungsquote voraussichtlich bis Ende 2022 unter dem Vorkrisenniveau bleiben wird. Zudem bescheinigt der OECD-Bericht in seiner Ländernotiz zu Deutschland dem deutschen Arbeitsmarkt Robustheit in der Corona-Krise, weil die Beschäftigungsquote im zweiten Halbjahr 2021 ihr Vorkrisenniveau übertreffen soll. Des Weiteren stieg in Deutschland die Arbeitslosigkeit aufgrund von Corona nur geringfügig.


OECD: Regierungen müssen mehr für Krisenfestigkeit und Vertrauen tun

Dieses Fazit zieht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in der aktuellen Auflage von „Government at a Glance“ (Regierung und Verwaltung auf einen Blick), die am 9. Juli 2021 vorgestellt wurde.


OECD-Studie „SME und Entrepreneurship Outlook 2021“

Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem „SME und Entrepreneurship Outlook 2021“ vom 28. Juni 2021 schreibt, strapazierte die Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weltweit stark. Dank staatlicher Unterstützungspakete meisterten sie die Krise aber weitgehend. Es gibt bereits positive Signale der Erholung. Auch erhöhte sich die Resilienz vieler KMU. Mehr als die Hälfte der KMU in den OECD-Ländern nutzten während der Pandemie verstärkt digitale Anwendungen, sodass sie ihren digitalen Rückstand gegenüber größeren Unternehmen verringern konnten. Überdies benennt die Studie weiteren Chancen, aber auch Herausforderungen.


Kommunalfinanzen und Corona: Neue Haushaltskrisen drohen

Städte, Gemeinden und Kreise in Deutschland erwirtschafteten 2020 trotz der Corona-Krise einen Überschuss. Allerdings basiert dieser ausschließlich auf den umfangreichen Hilfen von Bund und Ländern. Ohne diese stünde das größte Defizit der Geschichte in den Haushaltsbüchern. In den Folgejahren drohen neue Haushaltskrisen. Das sind zentrale Ergebnisse des „Kommunalen Finanzreports 2021“, den die Bertelsmann Stiftung am 6. Juli 2021 veröffentlichte.


„Corona-Daten Deutschland“: Neues Datenangebot online

Von der aktuellen 7-Tage-Inzidenz bis zu den Corona-Regeln für einen bestimmten Landkreis – seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Relevanz aktueller Daten und Statistiken noch einmal deutlich gestiegen. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht das Statistische Bundesamt (Destatis) das neue Datenangebot Corona-Daten Deutschland. Die Plattform Corona-Daten Deutschland“ stellt aktuelle und regional tief gegliederte Datensätze aus amtlichen und nichtamtlichen Quellen zur Verfügung, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise relevant sind. Hierüber informierte das Statistische Bundesamt am 12. Juli 2021.


Infografik des BMWi zu Corona-Hilfen

Auf seiner Website veröffentlicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wöchentlich einen illustrierten Überblick zu den bewilligten Finanzierungsvolumina.


„European Statistical Recovery Dashboard“ gestartet

Europäische Daten zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bereiche Wirtschaft, Finanzen und Soziales sind seit dem 17. Dezember 2020 im „European Statistical Recovery Dashboard“ des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) verfügbar. Es geht zurück auf eine Initiative des Statistischen Bundesamtes im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und wurde zusammen mit Eurostat und den EU-Mitgliedstaaten entwickelt.


 

Stand 27. September 2021

Nach oben scrollen