Positionen

Positionen

Die Corona-Krise trifft einerseits auch die Freien Berufe. Andererseits macht sie die Bedeutung der Freien Berufe für die Gesellschaft, die Daseinsvorsorge und das Gemeinwohl deutlich. An diesen Aspekten richten sich die BFB-Positionen aus. Nachfolgend ein auszugsweiser Überblick der wichtigsten, bereits öffentlich diskutierten BFB-Standpunkte:


BFB-Präsidium formuliert Kurzposition zu Rechtsstaatlichkeit:

Durch die Krise werden die Widerstandsfähigkeit und Handlungsfähigkeit unserer Demokratie herausgefordert. Zwingend zu verbürgen ist, dass die Freiheit unserer Gesellschaft nicht dauerhaft Schaden nimmt. Sicherzustellen ist, dass Grundrechtseingriffe ausnahmslos zeitlich begrenzt sind. Dazu hat sich das BFB-Präsidium Mitte Mai 2020 abschließend positioniert.


BFB-Präsidium formuliert Kurzposition zum pluralistischen Dialog:

Für Extremisten ist die Corona-Krise Plattform für demokratiefeindliche Hetze. Zur zunehmenden Radikalisierung des Protests gegen die Corona-Beschränkungen, begleitet von Fake News, hat das BFB-Präsidium im Juni 2020 Stellung genommen.


BFB-Präsidium formuliert Kurzposition zur Corona-Warn-App:

Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Um deren Akzeptanz zu erreichen, muss die App einen Auslauftermin und eine gesetzliche Grundlage erhalten. Das BFB-Präsidium hat dazu im Juni 2020 Position bezogen.


Systemrelevanz:

Aufgrund der exponierten Stellung der Freien Berufe, die als Helfer ganz vorne mit dabei sind und den Kampf gegen Corona und dessen Folgen aufnehmen, müssen weitere systemrelevante Berufe (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten und Ingenieure) identifiziert oder anderweitige Lösungen gefunden werden.
BFB-Pressemitteilung vom 3. April 2020


Exit:

Substantiierte Strategie mit nächsten Schritten, um weitere Verunsicherung aufzufangen und Zuversicht zu geben.
KBV-Konzept „Back to life“, das medizinische Ansätze aufgezeigt, um mit einem stufenweisen Abbau der teilweise sehr einschränkenden Regelungen für die deutsche Bevölkerung beginnen zu können.


Überbrückungshilfe

Am  18. September 2020 wurde eine unablässig adressierte BFB-Forderung umgesetzt, da nunmehr auch Antragsteller berechtigt sind, die nicht schon in den ersten beiden Monaten des Lockdowns, im April und Mai, Verluste erlitten haben, sondern auch diejenigen, für die Folgen verzögert eingetroffen sind. Überdies gibt es eine Reihe von weiteren Modifikationen, die gerade auch Freiberuflern helfen  Der BFB hält an seiner Forderung der Einbeziehung des Lebensunterhaltes fest.


KfW-Kredite:

Banken zu 100 Prozent von der Haftung freistellen. Die Mittelstandslücke in den Hilfsprogrammen kann mit dem KfW-Schnellkredit zu einem großen Teil geschlossen werden. Um die existente Lücke für Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten zu schließen, unterstützt der BFB einen Vorschlag der Bürgschaftsbanken, der derzeit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Bundesministerium der Finanzen zur Prüfung vorliegt.


Kurzarbeitergeld:

BFB-Forderung umgesetzt. BFB begrüßt die Aufstockung des Niveaus und die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes. Zahlungen müssen schnellstens bei den Unternehmen ankommen.‘‘
BFB-Pressemitteilung vom 23. April 2020


Homeoffice:

Nach Bewertung des vom BMAS geplanten Rechtsanspruchs auf Homeoffice durch BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer Anfang Mai hat der BFB die innerhalb des Präsidiums abgestimmte Kurzposition zu dem geplanten Rechtsanspruch veröffentlicht.
BFB-Kurzposition vom 19. Mai 2020


Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen:

Praxistaugliche Anwendung der Krankenkassen


Verlustverrechnung:

BFB-Forderung umgesetzt. Steuerliche Entlastung gerade für KMU durch eine erleichterte Verlustverrechnung sichert zusätzlich dringend benötigte Liquidität.
BFB-Pressemitteilung vom 23. April 2020


Belastungsmoratorium:

BFB-Forderung umgesetzt. Belastungen für Beschäftigte und Unternehmen durch Gesetze und andere Regelungen sind zu vermeiden. Blaupause kann die Mittelstandsstrategie des BMWi sein.
BFB-Pressemitteilung vom 23. April 2020


Stand 23. September 2020

Nach oben scrollen