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Chancengleichheit

Freiberufler sind häufiger als in anderen Branchen Frauen; das heißt der Anteil der Frauen an den Selbstständigen ist in vielen Freien Berufen deutlich höher als im Durchschnitt der Selbstständigen insgesamt. Durch gezielte Maßnahmen fördern die Freien Berufe aktiv die Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben. Dazu gehören zum Beispiel Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Aufwertung "typischer" Frauenberufe, zum Beispiel in der Pflege, und ein Rückkehrrecht von Teilzeit- auf Vollzeitarbeit.

Der BFB versteht familienbewusste Unternehmensführung als Teil der Unternehmenskultur und hilft Müttern und Vätern bei der Kinderbetreuung oder beim Wiedereinstieg in den Beruf und wirbt im Verbandsumfeld für den ökonomischen Nutzen einer besseren Vereinbarkeit.

Im Fokus der BFB-Initiativen zur Chancengleichheitspolitik, das heißt zur Schaffung gleicher Ausgangsbedingungen, steht es, einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Freien Berufen zu leisten und etwaig bestehende Diskriminierungen in den Freien Berufen abzubauen. Dabei  gilt es, die Initiativen seiner Mitglieder in diesen Bereichen nach Kräften zu unterstützen.

Allgemein sei auf folgende Informationsseiten verwiesen:

  • Die Initiative "Mittelstand und Familie"
    Das Portal unterstützt Arbeitgeber, Beschäftigte und Multiplikatoren mit übersichtlichen Informationen und praktischen Lösungen, kostenfreier Beratung durch Experten sowie Hintergrundwissen.
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Freien Berufen
    ("der freie beruf", Ausgabe Mai 2013)
  • Familienfreundliches Unternehmen in den Freien Berufen 
    (der freie beruf, Ausgabe Juni 2012, S. 12)
  • Übersicht Mentoring/Coaching-Programme in den Freien Berufen
    (Stand 2008)