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BFB: Personalkarussell in der Bundesregierung darf nicht von Wirtschaftsproblemen ablenken

Berlin, 29. Juli 2026. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) sieht die aktuelle Diskussion um personelle Veränderungen innerhalb der Bundesregierung mit Sorge. Aus Sicht der Freien Berufe droht die intensive Debatte über Zuständigkeiten und Personalien den Blick auf die eigentlichen Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu verstellen.

 

„Deutschland diskutiert derzeit vor allem über Posten und Zuständigkeiten. Die entscheidende Frage ist aber eine andere: Wie bringen wir unsere Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs?“, sagt Peter Klotzki, BFB-Hauptgeschäftsführer.

 

Der BFB sieht mit dem neuen Spitzenpersonal auch gute Chancen auf positive und überfällige Veränderung. „Insbesondere wünschen wir der Mittelstandsbeauftragten Gitta Connemann im Digitalministerium weiter viel Erfolg“, so Klotzki. „Es ist dennoch irritierend, dass der Posten der Mittelstandsbeauftragten aus dem Wirtschaftsministerium gelöst wird. Gerade der Mittelstand braucht klare Zuständigkeiten und eine Wirtschaftspolitik aus einem Guss.“ Gitta Connemann sei stets eine verlässliche und sehr überzeugende Ansprechpartnerin für den Mittelstand.

 

Mittelstand gehört ins Zentrum der Wirtschaftspolitik

 

Für den BFB stehen die dringenden Aufgaben der Bundesregierung unverändert fest: mehr wirtschaftliches Wachstum ermöglichen, den Fachkräftemangel bekämpfen, Planungssicherheit schaffen und Bürokratie spürbar abbauen.

 

Kleine und mittlere Unternehmen stellen über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland. Mit den Freien Berufen als wesentlicher Teil des Mittelstandes sichern sie Beschäftigung, Ausbildung, Innovation und Versorgung in allen Regionen des Landes.

 

„Die Wirtschaft wartet auf weitere Entscheidungen, die Investitionen erleichtern, Betriebe entlasten und den Standort stärken“, betont Klotzki. Der Verband appelliert an die Bundesregierung, den Fokus wieder stärker auf die wirtschaftspolitischen Kernaufgaben zu richten.

 

Über den BFB:

 

Der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe, darunter sowohl Selbstständige als auch Angestellte, in Deutschland. Allein die rund 1,49 Millionen selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberufler steuern rund zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie beschäftigen knapp 4,8 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter knapp 129.000 Auszubildende. Die Bedeutung der Freien Berufe für Wirtschaft und Gesellschaft geht jedoch weit über ökonomische Aspekte hinaus: Die Gemeinwohlorientierung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Freien Berufe.

 

Der BFB online:

 

Web: www.freie-berufe.de

LinkedIn: www.linkedin.de/company/bundesverband-der-freien-berufe
Podcast „Klotzki und Sigmund“: https://open.spotify.com/show/3kou6SA60SDyUpDbZVdm9e

 

Ihr Ansprechpartner:

 

Luca Samlidis

Head of Media | Pressesprecher

+49 157 36303806
030 28 44 44 32

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mi, 29. Juli 2026

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