Die jüngste BFB-Konjunkturumfrage zeigt: Die Stimmung kippt und die Ernüchterung wächst. Zwar bewertet knapp die Hälfte der befragten Freiberuflerinnen und Freiberufler ihre Geschäftslage als gut, doch rund ein Viertel rechnet in den kommenden sechs Monaten mit einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung. Die gesamtwirtschaftliche Lage wirkt sich damit zunehmend spürbar auf die Freien Berufe aus. BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister fordert eine konsequent mittelstandsgerechte Politik. Freie Berufe und Mittelstand seien tragende, standorttreue Strukturen und müssten stärker in den Mittelpunkt der politischen Praxis rücken. Trotz der angespannten Lage zeichnet sich weiterer Beschäftigungszuwachs ab. Jede beziehungsweise jeder Achte plant in den kommenden zwei Jahren Neueinstellungen, rund sieben von zehn Befragten wollen ihren Mitarbeiterstamm stabil halten. Die Rheinische Post berichtete vorab exklusiv über die Ergebnisse.
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