Ukraine – Freiheit ist solidarisch!

Ukraine – Freiheit ist solidarisch!

BFB-Präsidium zum Angriff Russlands auf die Ukraine

 

Die Bundesregierung und ihre Ministerien haben eine Vielzahl von Hilfen für Betroffene des Ukraine-Kriegs installiert. Hier finden Sie einen Überblick über die Hilfeleistungen und über die Sanktionen gegen Russland sowie weitere Informationen:

Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bieten einen wöchentlichen Briefing-Termin für die Wirtschaft. Weitere Informationen insbesondere zu Anmeldung/Teilnahme im Auswärtigen Amt bei 402-s@diplo.de.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beantwortet auf dieser Seite Fragen rund um Schule, Ausbildung, Studium, Arbeit und Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland. Laut einer Befragung haben 73 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine ein Studium abgeschlossen, zehn Prozent sprechen gut Deutsch. Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger will die Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikation in Deutschland beschleunigen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und die Deutsche Bundesbank haben Hotlines zur Frage der Auslegung der Sanktionen eingerichtet. Für Wirtschaftsprüfer ggf. besonders zweckmäßig ist der Kontakt zur Bundesbank, die zu allen Fragen der Finanzsanktionen berät.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zeigt eine Übersicht zu den Auswirkungen der Ukraine-Krise, Maßnahmen und Umsetzungsstand.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet Hilfetelefone bei Gewalt gegen Frauen und Kinder und gegen Schwangere in Not an.

Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, kündigt Kredite für die deutsche Wirtschaft an.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz berichtete am 19. April 2022 auf Twitter:
#DigitalDienstag: Die Aktion #FreeDesks4Ukraine des @HubLogHH stellt ukrainischen Geflüchteten Arbeitsplätze bereit. Ein Beitrag des #NDR Hamburg Journals gibt Einblicke in die Arbeit des Hamburger Digital Hubs und Infos zur Aktion.

Die Bundesregierung teilt mit, dass sich die EU-Staaten auf einen Schutzstatus bzgl. Aufenthalt, Arbeitsgenehmigung, Krankenversicherung und Schulbesuch ukrainischer Geflüchter geeinigt haben.

Die Bundesregierung bietet humanitäre Hilfe für die Ukraine und ihre Nachbarstaaten an. Gemeinsam mit der Europäischen Union und internationalen Organisationen werden die Menschen im Kriegsgebiet und die aus ihrer Heimat Geflüchteten unterstützt: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/ukraine-humanitaere-hilfe-2009586

Die Bundesregierung gibt einen Überblick über die Sanktionen gegen Russland.

Menschliche/medizinische Unterstützung: Anfragen und Hilfsangebote (auch von privater Seite/Unternehmen) werden koordiniert durch das Gemeinsame Lagezentrum des Bundes und der Länder, Provinzialstraße 93, 53127 Bonn, Tel: 0228 99 550-2199, Fax: 0228 99 550-2189, E-Mail: gmlz@bbk.bund.de, Internet: www.bbk.bund.de

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt eine Einschätzung der aktuellen Cyber-Sicherheitslage in Deutschland.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration informiert über Fragen und Antworten zu Einreise und Aufenthalt in Deutschland.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gibt Informationen für Unternehmen und Verbände vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine heraus.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Wettbewerb „Innovatives Netzwerk 2022“ gestartet. Mit diesem Wettbewerb sucht es innovative Netzwerke, die gute Ideen für die Arbeitswelt und zur Fachkräftesicherung umsetzen.

Im Podcast „Aus Regierungskreisen“ spricht Leonie Gebers, BMAS-Staatssekretärin, über Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine.

Das Bundesministerium für Finanzen hat zur Förderung und Anerkennung des gesamtgesellschaftlichen Engagements der Bürgerinnen und Bürger und auch von Unternehmen mit Datum vom 17. März 2022 eine Verwaltungsanweisung erlassen, die zahlreiche Billigkeitsregelungen für Maßnahmen vom 24. Februar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 vorsieht.

 

Der Angriff Russlands auf die Ukraine erschüttert die Freien Berufe. Ihre Solidarität ist bei den in den Freien Berufen tätigen Kolleginnen und Kollegen sowie bei allen Menschen in der Ukraine. Nachfolgend finden Sie einen Überblick der Hilfsmaßnahmen der Freiberufler-Organisationen:

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. hat derzeit mehrere Hilfsorganisationen von Apothekern für die Menschen in und aus der Ukraine im Einsatz. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. organisieren – zusammen mit der polnischen Hilfsorganisation Polish Medical Mission (PMM) – Lieferungen von medizinischem Bedarf für ukrainische Krankenhäuser, die bis an die Grenze gebracht und dort von ukrainischen Partnern übernommen werden. Apotheker helfen e.V. ermitteln in Zusammenarbeit mit ihrem Partner LandsAid e.V., wie Geflüchtete mit gesundheitlichen Problemen an der polnisch-ukrainischen Grenze am besten medizinisch versorgt werden können. Auch ein Krankenhaus in Lwiw (Lemberg) wird mit Arznei- und Verbandsmitteln versorgt. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat mit seinem Partner action medeor e.V. bereits eine Soforthilfe auf den Weg gebracht. Mit einem Spendenaufruf sollen in der Ukraine nun vor allem Verbandsmaterial, aber auch Arzneimittel und medizinisches Gerät für die dortigen Krankenhäuser beschafft werden. Die action medeor sendet einen weiteren Hilfstransport in die Ukraine – 30 Paletten mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung sind auf dem Weg in die westukrainische Stadt Ternopil. Tipps für geflüchtete Apothekerinnen und Apotheker

Die Bayerische Landesärztekammer, die Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns bitten die bayerischen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zudem um Unterstützung von Hilfsorganisationen, die in der Ukraine medizinische Hilfe leisten. Dabei stehen mittlerweile weniger Sachspenden, sondern vielmehr Geldspenden im Fokus. Unter anderem kann an folgende Hilfsorganisationen unter dem Stichwort „Ukraine“ gespendet werden:

  • Aktion Deutschland hilft
    Bündnis deutscher Hilfsorganisationen
    DE62 3702 0500 0000 1020 30
    Bank für Sozialwirtschaft
  • Ärzte ohne Grenzen e. V.
    www.aerzte-ohne-grenzen.de
    DE72 3702 0500 0009 7097 00
    Bank für Sozialwirtschaft
  • Deutsches Rotes Kreuz
    www.drk.de
    DE63 3702 0500 0005 0233 07
    Bank für Sozialwirtschaft
  • humedica
    www.humedica.org
    DE35 7345 0000 0000 0047 47
    Sparkasse Kaufbeuren
  • Malteser Hilfsdienst e. V.
    www.malteser.de
    DE10 3706 0120 1201 2000 12
    Pax Bank Köln
  • Ukrainische Ärztevereinigung in Deutschland e. V.
    www.uaevd.de
    DE50 2305 1030 0511 3395 41
    Sparkasse Südholstein

Der Berliner Anwaltsverein bietet ehrenamtliche Rechtsberatung für geflüchtete Menschen aus der Ukraine sowie kostenlose online-Seminare für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an.

Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Bayern schließt sich dem Aufruf der Bundesarchitektenkammer zur Unterstützung des ukrainischen Architektenverbandes an.

Die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft bieten humanitäre Unterstützung sowie Hilfe beim Aufbau der Strukturen ärztlicher Selbstverwaltung in der Ukraine. Ebenso rufen sie zu Spenden auf für Ärzte ohne Grenzen, Aktion Deutschland Hilft, Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und Bündnis Entwicklung Hilf. Weiter bietet die Bundesärztekammer ein Registrierungsportal für Ärztinnen und Ärzte, die vor Ort Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in der Ukraine und der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in den Nachbarstaaten der Ukraine im Rahmen von internationalen Organisationen leisten möchten. Am 18. April 2022 teilte die BÄK mit, dass sich mehr als 1.100 Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland im Portal registriert haben, um in der Ukraine oder ihren Nachbarstaaten bei der Behandlung von Kranken und Kriegsverletzten zu helfen. Die BÄK ist gegenwärtig mit dem Auswärtigen Amt, dem Bundesgesundheitsministerium und den Botschaften der Ukraine und ihrer Anrainerstaaten im Gespräch, wie die Ärztinnen und Ärzte so sinnvoll wie möglich eingesetzt werden könnten. Aus den Nachbarstaaten liegen noch keine Bedarfsanzeigen vor. Für Einsätze in der Ukraine selbst müsse die Sicherheit gewährleistet sein, so die BÄK.

Der Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure BDVI stellt Informationen für Arbeitgeber zur Verfügung. Vermehrt gibt es Rückfragen, wie deutsche Ingenieurinnen und Ingenieure ukrainischen Staatsangehörigen helfen können.

Die Bundesarchitektenkammer bietet die Aufnahme ukrainischer Familien an und bittet um Meldung von Schlafplätzen für geflüchtete Menschen. Bei Bedarf unterstützt sie ukrainische Universitäten sowie die Architekturfakultät mit Online-Angeboten.

Die Bundesnotarkammer beteiligt sich aktiv am vom Rat der Notare der Europäischen Union eingerichteten Krisenstab und startet eine Spendenaktion für UNICEF.

Die Bundespsychotherapeutenkammer eruiert Dolmetscherinnen und Dolmetscher für ukrainische und russische Sprache bzw. ukrainisch-/russischsprachige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und sucht nach ukrainischem/russischem Material für Diagnostik. Sie schult polnische Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Psychologinnen und Psychologen im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten und sucht Kolleginnen und Kollegen, die auf Polnisch, Ukrainisch, Russisch oder Englisch Webseminare durchführen können. hat für Flüchtlingseltern einen Ratgeber herausgegeben, der erklärt, wie sie richtig auf ihre traumatisierten Kinder reagieren können. Er ist auch in das Ukrainische und Russische übersetzt sowie auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch und Persisch zu lesen.

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) sammelt Geldspenden und Arzneimittel, die an die Grenze gebracht werden und mietet ggf. Unterkünfte für geflüchtete Kolleginnen und Kollegen. Ebenso unterstützt er die Forderung nach erleichterter Einreise für Haustiere nach Deutschland. Er stellt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsgesellschaft deutscher Tierärzte e.V. eine Liste mit Kontakten zu direkter Hilfe und Unterstützung für Geflüchtete mit einreisenden Tieren zur Verfügung. Infos über benötigte Sach- und Geldspenden werden dort dargestellt. Außerdem stellt der bpt eine Mustervereinbarung für die legale kostenfreie Behandlung von mitgeflüchteten Haustieren für Tierarztpraxen zur Verfügung.

Die Bundeszahnärztekammer hält Kontakt zu vier ukrainischen Orten und organisiert eine Spendenaktion.

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) und die Bundesrechtsanwaltskammer informieren darüber, dass die Ukrainische Nationale Anwaltsassoziation um Spenden bittet, um die betroffenen Kolleginnen und Kollegen finanziell unterstützen zu können. Der DAV stellt einen Leitfaden zum Zugang zu Sozialleistungen für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen rufen zu Spenden für das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte, für konkrete Hilfe vor Ort sowie für nach Deutschland geflüchtete Menschen auf. Die KBV informiert über die medizinische Versorgung Geflüchteter, die Versorgung mit Arzneimitteln, die Erbringung von Psychotherapien sowie die Abrechnungsmöglichkeit von Corona-Tests und COVID-Impfungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Sie informiert darüber, dass die Praxen bereitstehen, um die Menschen zu versorgen: Geflüchtete aus der Ukraine erhalten von den zuständigen Ämtern der Kommunen Behandlungsscheine, mit denen sie einen Arzt aufsuchen können. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin bietet eine Liste an mit über 500 Berliner Praxen, die kostenfreie medizinische und psychologische Hilfe für Geflüchtete anbieten. Sie bietet auch für eine Übergangslösung für Geflüchtete aus der Ukraine Behandlungsscheine an. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns bietet die zahnärztliche Versorgung für ukrainische Flüchtlinge an.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung steht bereit, Flüchtlinge aus der Ukraine schnell und unbürokratisch zu versorgen. Hierfür stehen u.a. eine Liste mit FAQ des Bundesgesundheitsministeriums sowie Informationen für Ukrainer in ihrer Landessprache zur Verfügung. Außerdem übersendete sie ein Schreiben an die 17 KZV-Vorstände, mit dem sie um Unterstützung der Jobbörse bittet.

Die Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz stockt die Ressourcen der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz auf, unterstützt Dolmetscherpools finanziell und stellt Koordinationsleistungen zum Einsatz ihrer Mitglieder zur Verfügung.

Die Stiftung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) stellt 200.000 Euro für humanitäre Hilfe vor Ort zur Verfügung.

Der Ingenieure ohne Grenzen e. V. setzt sich in Integrations-Projekten für den erleichterten Zugang von Geflüchteten in die deutsche Gesellschaft und den Arbeitsmarkt ein. Aktuell wird der Rahmen bestimmt, wie die Betreuung und Versorgung Geflüchteter aus der Ukraine aussehen kann.

MedWatch vermittelt Medikamente für Chemotherapie, für die Behandlung von Multipler Sklerose und von Insulinerkrankungen.

Die Steuerkanzlei Rommelmann hat zwei Ausbildungsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine an den Standorten Haldensleben und Minden zu vergeben.

Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) stellt fest, dass auch im Hinblick auf den Ukrainekrieg die allgemeinen gesetzlichen Rechnungslegungs- und fachlichen Prüfungsgrundsätze unverändert anzuwenden sind. Außerdem gibt es ein ausdruckbares Plakat mit QR-Code, dass auf die Webseite aufmerksam macht.

 

Hilfsmaßnahmen anderer Organisationen:

Alliance4Ukraine ist ein koordinierendes Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Stiftungen, staatlichen Institutionen und Unternehmen. Das Ziel der Allianz ist es, ein Ökosystem an ineinandergreifenden Lösungen für die Bedarfe von Menschen auf der Flucht zu schaffen. Als Partner von leverist.de veröffentlichen die Mitglieder der Alliance4Ukraine hier konkrete Bedarfe nach Unterstützung, um gemeinschaftlich zivilgesellschaftliche Strukturen innerhalb Deutschlands zu stärken.

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