Bei einer gemeinsamen Veranstaltung am 30. Juni 2026 in Berlin warnten beide Organisationen vor einer zunehmenden Marktmacht weniger Anbieter im digitalen Raum. Digitale Plattformen erleichterten zwar den Zugang zu freiberuflichen Leistungen, könnten aber auch neue Abhängigkeiten schaffen, etwa bei Terminvermittlung, Sichtbarkeit, Datenzugang und Preiswahrnehmung. In einer Paneldiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Plattformwirtschaft, Datenschutz, Politik und Medien wurden unter anderem Wettbewerb, Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Transparenz und Meinungsfreiheit diskutiert. BFB und BZÄK sprachen sich für einen digitalen Ordnungsrahmen aus, der Wettbewerb ermöglicht, Monopolisierung verhindert und die besonderen Anforderungen der Freien Berufe berücksichtigt.