Mitgliedermitteilungen

BFB-Vorstand tauscht sich mit Integrationsbeauftragter aus

Annette Widmann‐Mauz MdB (CDU), Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, würdigt Einsatz der Freien Berufe für Integration.

Annette Widmann‐Mauz MdB (CDU), Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, unterstrich beim Austausch mit dem BFB‐Vorstand am 10. September 2019, dass die Freien Berufe ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Schwergewicht sind und gerade in der Integrationspolitik eine wichtige Rolle innehaben. Widmann‐Mauz erläuterte ihre Vorstellung einer Integrationsoffensive. Dies auch angesichts des Fachkräftemangels, der sich zusehends zur Wachstumsbremse auswachse. So gelte es, das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse und erforderliche Visa‐Erteilungen zu beschleunigen. Elementar sei das Erlernen der deutschen Sprache. Überdies unterstrich sie, dass sich die Freien Berufe durch einen hohen Frauenanteil gerade bei den Auszubildenden auszeichnen. Dies sei vorbildlich.

In der anschließenden Diskussion mit den Mitgliedern des BFB‐Vorstands wurden die Grenzen des Bildungsföderalismus in puncto Sprachförderung ausgelotet, und das Ankommen nicht nur auf dem
Arbeitsmarkt, sondern auch in der Gesellschaft gewogen. Ebenfalls aus dieser Perspektive zeichnen sich die Freien Berufe durch besonderes, oft auch ehrenamtliches, Engagement aus. BFB‐Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer dankte allen für den vielschichtigen Diskurs und erläuterte, dass der BFB sich für die Freien Berufe frühzeitig und an unterschiedlichen Stellen in die integrationspolitische Debatte eingebracht hat. Dies sei nie ein kontroverses Thema innerhalb des BFB gewesen. Der Vorstand tagte bei der Bundeszahnärztekammer in Berlin.

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