Berlin, 23. April 2026. Die Ausbildung in den Freien Berufen erfreut sich weiterhin großer Nachfrage. Besonders deutlich wird das bei den beliebtesten Ausbildungsberufen junger Frauen, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte: Mit der Medizinischen Fachangestellten auf Platz eins und der Zahnmedizinischen Fachangestellten auf Platz drei stammen zwei der drei Top-Berufe aus dem Bereich der Freien Berufe.
Für den Bundesverband der Freien Berufe (BFB) ist das ein klares Signal für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Branche. „Die Freien Berufe stehen für sinnstiftende Tätigkeiten, persönliche Nähe und gesellschaftliche Verantwortung. Dass sich so viele junge Menschen dafür entscheiden, ist ein starkes Zeichen“, sagt BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister.
Mehr Männer ansprechen
Mit rund 129.000 Auszubildenden sind die Freien Berufe der drittgrößte Ausbildungssektor in Deutschland. Einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung leisten auch gezielte Kampagnen zur Nachwuchsgewinnung, die die Vielfalt und Perspektiven der Berufe stärker sichtbar machen.
Gleichzeitig sieht der BFB Handlungsbedarf bei der Ansprache männlicher Auszubildender. „Gerade in den klassischen Ausbildungsberufen der Freien Berufe sind Männer noch unterrepräsentiert“, so Hofmeister. „Deshalb sind Initiativen wie der Boys’ Day von großer Bedeutung. Sie helfen, Rollenbilder aufzubrechen und neue Perspektiven zu eröffnen.“
Der Verband setzt sich dafür ein, die Ausbildung in den Freien Berufen noch breiter aufzustellen und gezielt neue Zielgruppen anzusprechen. Ziel ist es, das Fachkräftepotenzial zu stärken und gleichzeitig die Vielfalt innerhalb der Berufe zu erhöhen.
„Die Freien Berufe sind Zukunft, für junge Menschen ebenso wie für unsere Gesellschaft insgesamt“, betont Dr. Hofmeister.
Über den BFB:
Der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe, darunter sowohl Selbstständige als auch Angestellte, in Deutschland. Allein die rund 1,49 Millionen selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberufler steuern rund zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie beschäftigen knapp 4,8 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter knapp 129.000 Auszubildende. Die Bedeutung der Freien Berufe für Wirtschaft und Gesellschaft geht jedoch weit über ökonomische Aspekte hinaus: Die Gemeinwohlorientierung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Freien Berufe.
Der BFB online:
Web: www.freie-berufe.de
LinkedIn: www.linkedin.de/company/bundesverband-der-freien-berufe
Podcast „Klotzki und Sigmund“: https://open.spotify.com/show/47GNVNDd5itw4HwMoGysf7
Ihr Ansprechpartner:
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