Mitgliedermitteilungen

BFB beim 11. Integrationsgipfel

BFB-Präsident Prof. Dr. Ewer vertrat die Freien Berufe beim 11. Integrationsgipfel, zu dem die Bundeskanzlerin am 2. März 2020 in das Bundeskanzleramt eingeladen hatte.

„Wir Freiberufler zeichnen uns durch unser Engagement für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund aus und entfalten aus verschiedenen Perspektiven eine hohe Integrationswirkung. Als ein besonders wichtiger Bereich der Wirtschaft und der Gesellschaft sind es schließlich wir als Freie Berufe, die den Flüchtlingen unmittelbar bei existenziellen Fragen helfen. Kurzfristig, wenn es etwa um deren Gesundheit geht, sie rechtlichen Beistand brauchen oder sprachliche Hürden zu überwinden sind. Längerfristig, um das Ankommen in der Gesellschaft zu erleichtern.“ Hierauf wies BFB‐Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer im Umfeld des 11. Integrationsgipfels hin, der am 2. März 2020 im Bundeskanzleramt stattfand und bei dem er die Freien Berufe repräsentierte.

„Damit die gemeinsame gesellschaftspolitische Aufgabe der Integration dauerhaft gelingt, nehmen wir Freien Berufe uns selbst in die Verantwortung. Ein Engagement, das gewürdigt wird. Das vom BFB vorgeschlagene Projekt der Freien Berufe der Landesapothekerkammer Rheinland‐Pfalz „IQ – Apotheker für die Zukunft“ (IQ = Integration durch Qualifikation) erhielt im vergangenen November den Nationalen Integrationspreis 2019. Überdies belegt die reine Statistik unseren Wert: Mit 13,4 Prozent haben wir Freiberufler unter allen Wirtschaftsbereichen den mit Abstand höchsten Anteil von Auszubildenden mit ausländischen Wurzeln. Schlüsselkompetenzen für eine erfolgreiche
Integration sind und bleiben Sprache und Qualifikation. Wer das notwendige Rüstzeug mitbringt, kann mit interkultureller Kompetenz und einer zusätzlichen Sprache punkten“, so Prof. Dr. Ewer.