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Prof. Dr. Ewer: „Anteil der Freien Berufe am BIP steigt“

Das Institut für Freie Berufe Nürnberg (IFB) hat den aktuellen Anteil der Freien Berufe am Bruttoinlandsprodukt (BIP) errechnet.

Hierzu erklärt BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer:

„Der Anteil der Freien Berufe am BIP steigt unvermindert an. Der jüngste Wert bezieht sich aufgrund statistischer Vor- und Nachlaufzeiten auf das Jahr 2015. Die Freien Berufe steuern 10,8 Prozent oder 327 Milliarden Euro zum BIP bei. Zum Vergleich: 1950 war es 1,0 Prozent, 1991 rund 6,7 Prozent und 2009 10,1 Prozent.

Diese Zahl ist ein eindeutiges Indiz für die ausgeprägte Wirtschaftskraft der Freien Berufe. Davon profitieren der Standort Deutschland und auch der europäische Binnenmarkt. Die Nachfrage nach freiberuflichen Dienstleistungen steigt erkennbar weiter an. Die wissensbasierten Dienstleistungen haben ein unvermindert hohes Wachstumspotenzial. Das liegt auch darin begründet, dass die Freien Berufe Antworten auf die Fragen der Zukunft geben: Sie begleiten ihre Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden, gestalten den demografischen und gesellschaftlichen Wandel und sind als Berater ein wichtiger Partner der übrigen Wirtschaft.

Die wachsende volkswirtschaftliche Bedeutung bestätigt: Das System „Freier Beruf“ funktioniert. Damit die künftige Bundesregierung die Weichen für die Freien Berufe politisch richtig stellen kann, braucht sie eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Sie sollte deshalb den „Bericht zur Lage der Freien Berufe“ aktualisieren, stammt die letzte Bestandsaufnahme doch aus den Jahren 2012/2013. Über die ökonomische Statusanalyse hinaus sollte in dem Bericht analysiert werden, welche Rolle den Freien Berufen in der Welt von morgen zukommt, beispielsweise im Zeichen der Digitalisierung, weil erst sie es sind, die jeden Bürger an Gütern wie Gesundheit, Recht und Freiheit teilhaben lassen.“

 

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