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Prof. Dr. Ewer: „Bedeutung der Freien Berufe für die Gesellschaft Rechnung tragen.“

Es gilt, weitere systemrelevante Berufe zu identifizieren oder anderweitige Lösungen zu finden. Dabei ist das Augenmerk auf die beratenden Freiberufler und Teile der technischen Freiberufler zu richten.

„Einerseits trifft die Krise auch die Freien Berufe und andererseits macht sie die Bedeutung der Freien Berufe für die Gesellschaft, die Daseinsvorsorge und das Gemeinwohl deutlich: Es sind gerade die freien Heilberufe, die helfen, die dramatischen Folgen abzuwehren und ihre Patienten begleiten. Es sind besonders die beratenden Freiberufler, die Bürgern und Unternehmen zur Seiten stehen, etwa bei der Beantragung von Hilfsprogrammen. Diese exponierte Stellung der Freien Berufe, die als Helfer ganz vorne mit dabei sind und den Kampf gegen Corona und dessen Folgen aufnehmen, macht gegenwärtig ihre besondere Rolle aus.

Das sollte bedacht werden, wenn es darum geht, weitere systemrelevante Berufe zu identifizieren oder anderweitige Lösungen zu finden. Schon jetzt sollten die dafür erforderlichen Weichen gestellt werden, insbesondere, um ihnen bei einer etwaigen Verschärfung der Situation zu ermöglichen, ihre dringend erforderlichen Dienstleistungen auch erbringen zu können.

Das Augenmerk sollte diesbezüglich gerade auch auf die beratenden Freiberufler wie etwa Rechtsanwälte, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gerichtet werden, auf die es in der Bewältigung der Krise mehr denn je ankommt, um Firmen am Markt zu halten. Berücksichtigt werden sollte auch ein Teil der technischen Freiberufler wie Architekten und Ingenieure, weil ohne diese die Infrastruktur nach der Krise nicht mehr ans Laufen kommt,“ so BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer.

 

 

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